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Theatertage der Beruflichen Oberschulen in Coburg

COBURG/FÜRTH - Am 08. und 09. März 2013 trafen sich zum ersten Mal sechs engagierte Theatergruppen aus Fach- und Berufsoberschulen, um ihre Inszenierungen vorzustellen und sie anschließend gemeinsam mit Theaterexperten zu besprechen. Die Max-Grundig-Schule Fürth stellte mit 25 Beteiligten das größte Ensemble und verdiente sich mit einer Bearbeitung von Aristophanes‘ antiker Komödie „Die Vögel“ tosenden Applaus.

Was bei den Gymnasien schon lange Tradition hat, soll nun auch

für die Beruflichen Oberschulen ein fester Bestandteil im Schuljahr werden: Theaterspielen; und das nicht nur vor heimischem Publikum, sondern auch vor auswärtigen, vor allem theaterbegeisterten, Mitschülern. Den Rahmen bot die Regiomontanus-Schule in Coburg, die zu den ersten Theatertagen für Berufliche Oberschulen einlud. Den Stellenwert der Veranstaltung unterstrichen der Ministerialbeauftragte Hansjörg Bosch, der zweite Bürgermeister der Stadt Coburg und der renommierte Theaterpädagoge Dieter Linck in ihren Grußworten zum Auftakt der Theatertage. Neben der Coburger Theatergruppe beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aus den Fachoberschulen Bayreuth, Bad Neustadt, der staatlichen und städtischen Berufsoberschule Nürnberg sowie der Max-Grundig-Schule Fürth.


Seit elf Jahren bietet die Staatliche Fachoberschule Fürth, die seit vier Jahren den Namen der Fürther Wirtschaftsgröße Max Grundig trägt, das Wahlfach Theater an. Dieses gibt schauspielinteressierten Schülern die Möglichkeit, an Vorbereitung und Aufführung eines Stückes mitzuarbeiten. Einmal pro Woche wird regelmäßig am Abend geprobt. Vor den Aufführungen kommen die Schüler sogar in den Ferien oder am Sonntag in die Schule, um der Inszenierung den letzten Schliff zu geben. Unterricht in dieser Form macht also offenbar so viel Spaß, dass nicht wenige Schüler sehr viel mehr Zeit in der Schule verbringen. Ästhetische Bildung, Körper- sowie Sprachbeherrschung, Kreativität und Teamfähigkeit – das sind nur einige Schlagworte, die den Stellenwert des Theaterspielens an der Schule unterstreichen.

Die Arbeit mit der Gruppe ist auch für die drei Theaterleiter der MGS, Lisa Baierl, Gernot Helmreich und Florian Zenger, das zentrale Element beim Spiel. Betont wird dies durch die Wahl des diesjährigen Stückes. In ihm ist schließlich der antike Chor der eigentliche Hauptdarsteller. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der griechischen Komödie, die vor knapp 2500 Jahren das erste Mal auf die Bühne gebracht wurde – aber nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. In einer spritzigen Neufassung der „Vögel“ mit vielen Bezügen zu modernen Entwicklungen schaffen die Fürther Schüler gerade in den Chorszenen eine beeindruckende Atmosphäre. Sie konnten damit auch die Theaterexperten überzeugen, die mit Schülern und Lehrkräften die Stücke in Coburg besprachen.

Die Schüler aus Fürth präsentierten dort einen Teil der Gesamtinszenierung der „Vögel“, die ab dem 13. Mai in der Aula der Max-Grundig-Schule zu sehen sein wird. Nach dem erfolgreichen Auftakt der Theatertage in Coburg ist zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in Zukunft stattfinden wird. Als Ort für die Fortführung dieser Art des Theaterfestivals bietet sich für das nächstes Jahr die Metropolregion als Gastgeber für die 2. Theatertage der Beruflichen Oberschulen an. Möglicherweise also begrüßen Nürnberg und Fürth 2014 gemeinsam Schultheatergruppen aus ganz Nordbayern.